Programmdetails

Das FairShare-Modell für wervolles und langlebiges Wirtschaften

11:00 - 12:00 Uhr

Stellen Sie sich vor, ein Wohnungsunternehmen gründet mit den Mietern eines anonymen Wohnblocks einen Concierge- und Hausmeisterservice. Sie bestimmen gemeinsam Umfang und Leistungen und stellen dafür einzelne Mieter ein. Die Kosten wären akzeptiert, die Leistungen nachhaltig und durch die internen Kenntnisse viel wirksamer. Oder eine Kleinstadt, in dem die Bürger zusammenlegen, um die leerstehende letzte Gastwirtschaft zu übernehmen. Sie investieren Zeit, Geld und Möbel für den Ausbau, und bestimmen, dass ein Geschäft und ein Bankomat Platz finden. Nun gehen sie in ihr Lokal und profitieren von den Gewinnen.

Alle, die zur Wertschöpfung beitragen, sollten auch an Mitsprache, Verantwortung und Profiten beteiligt sein. Das ist ökonomisch und ethisch sinnvoll. Z.B. werden erfolgreiche und sinnvolle Produkte mit Design Thinking mit Nutzer*innen entwickelt. Und die Mitarbeiterbeteiligung sichert Fachkräfte und Motivation, Investorenbeteiligung die Investitionsbereitschaft.

Dieser kompexe Anspruch lässt sich mit dem FairShares-Modell lösen, ein Führungsprozess, ein Organisationsmodell, mit dem alle Stakeholder einen fairen Anteil verhandeln und juristisch sicher erhalten können. Es ist das Ergebnis von über 15 Jahren Beratungspraxis und Unternehmensgründungen von Social Enterprise International und der weltweiten FairShares Association http://www.fairshares.coop/

In diesem Jahr starten in Deutschland und vier weiteren Europäischen Ländern „FairShares Labs“. Gründung von und Wandel zu FairShares Unternehmen soll leichter werden.

Dieser Vortrag wird ermöglicht durch:

 

 

Martin Arnold-Schaarschmidt, Plattform e.V. und Gründerservice der Fachhochschule Erfurt

Seit vielen Jahren arbeitet Martin Arnold-Schaarschmidt daran, unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern und für Gesellschaft, für Kultur, für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Z.B. hat er mit seinen Kollegen im Entwicklungsprogramm Werft34 die Selbständigkeit und Professionalität soziokultureller Akteure erhöhen können. Auch über seine Tätigkeit im Gründerservice der FH Erfurt lehrt er Social und Business Entrepreneurship, berät Entrepreneure und entwickelt Räume für eigene unternehmerische Erfahrungen und Initiativen.

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